skip to main content
  • Print
  • Bookmark
  • Email
  • Twitter
  • LinkedIn

27 Jun 2017

Savills IM Dynamic Cities Index identifiziert Europas dynamischste Städte – London, Paris, Cambridge, Amsterdam und Berlin bilden die Top 5

  • Die umfassende Studie analysiert die Zukunftsfähigkeit europäischer Städte und Stadtregionen in 6 Kategorien
  • London führt das Ranking an, trotz Brexit-Sorge
  • Wien unter den Top 20

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management („Savills IM“) hat London, Paris, Cambridge, Amsterdam und Berlin als die Top 5 unter den dynamischen Städten in Europa identifiziert. Für den Savills IM Dynamic Cities Index (http://dynamiccities.savillsim.com/) wurden insgesamt 130 europäische Städte und Stadtregionen analysiert. An der Spitze des Rankings stehen europäische Städte mit soliden Fundamentaldaten wie einem starken Wirtschaftswachstum, Wohlstand, Technologie und Bevölkerungsentwicklung, die optimal positioniert sind, um von Trends wie Urbanisierung, Wissensökonomie und dem technischen Wandel zu profitieren. In den Gesamtscore flossen 60 Indikatoren ein, aus denen die Unterkategorien Innovation, Inspiration, Inklusion, Interconnection (Vernetzung), Investment und Infrastruktur gebildet wurden.

Der Savills IM Dynamic Cities Index wird von London angeführt und bewertet die britische Hauptstadt trotz kurzfristiger Turbulenzen aufgrund des Brexit weiterhin als die herausragende europäische Stadt – dies ist auf das große Spektrum wissensbasierter Industrien, Infrastruktur-Investments, Prognosen für das Bevölkerungswachstum sowie Zugriff auf Arbeitskräfte mit einer Vielzahl von Fähigkeiten zurückzuführen.

Das gesamteuropäische Ranking wird von nordeuropäischen Städten und Stadtregionen dominiert, mit London, Paris, Cambridge, Amsterdam und Berlin auf den Plätzen 1 bis 5, gefolgt von München, Dublin, Stockholm, Edinburgh und Zürich auf den Plätzen 6 bis 10. Madrid erreichte als beste südeuropäische Stadt Rang 11. Mit Wien auf Platz 12 zählt die österreichische Hauptstadt zu den 20 dynamischsten Städten Europas. Innsbruck schnitt in der Unterkategorie Interconnection (Vernetzung) gut ab.

Die Platzierungen basieren auf einer umfassenden Analyse, bei der vor allem auf die Zukunftsfähigkeit der Städte Wert gelegt wurde. So floss die Anziehungskraft für gut ausgebildete Talente ebenso mit in die Bewertung ein wie ambitionierte Infrastrukturprojekte, schnell wachsende Wissensnetzwerke, leistungsfähige Hochschulen, innovative Unternehmen sowie ein vielfältiges Kulturangebot. Der Savills IM Dynamic Cities Index prognostiziert, dass alle gewerblichen Immobiliensektoren langfristig von den genannten Eigenschaften profitieren werden. Der Bürosektor wird dabei durch wachsende Beschäftigungsquoten unterstützt, der Einzelhandel profitiert durch die Wohlstandsbildung, die sich positiv auf die Konsumausgaben auswirkt und die Nachfrage nach stadtnahen Logistik- und Lagerflächen wird durch die sprunghafte Zunahme des Onlinehandels und Lieferung bis zur letzten Meile, d.h. bis zur Haustür der Kunden, angetrieben.

Kiran Patel, Chief Investment Officer von Savills Investment Management, sagt:

„Europas dynamischste Städte stellen sich zukunftssicher auf, indem sie ein Umfeld schaffen, das das Wachstum der Wissensökonomie fördert und so zur Wohlstandsbildung beiträgt. Die Studie zeigt, dass Größe nicht alles ist: Während einige „Superstädte“ wie London und Paris ihre bereits vorhandene Vormachtstellung weiter ausbauen, sind auch kleinere Städte wie Cambridge, Edinburgh, Dublin und Stockholm gut positioniert, um in den kommenden Jahren an Bedeutung zu gewinnen und sich zu zunehmend attraktiven Standorten für Immobilieninvestments zu entwickeln.“

Andreas Trumpp MRICS, Head of Research Deutschland bei Savills IM, ergänzt:

“Wien überzeugt im Savills IM Dynamic Cities Index mit durchweg guten Ergebnissen in den Einzelkategorien. Die österreichische Hauptstadt erreicht damit vollkommen zurecht einen Platz unter den Top 20 der dynamischsten Städte Europas.

In den untersuchten Subkategorien sticht vor allem die Interconnection, also die Vernetzung, positiv hervor. Hier erreichte Wien unter anderem aufgrund seiner namhaften Universitäten und der sehr gut ausgebauten lokalen Verkehrsinfrastruktur sowie der geplanten Infrastrukturprojekte einen hervorragenden vierten von 130 Plätzen. In dieser Unterkategorie konnte auch Innsbruck punkten. Die Tiroler Hauptstadt konnte sich in der internationalen Hochschullandschaft einen Spitzenplatz erarbeiten und erzielte hier einen anerkennenswerten Platz 17.“

 

Zur Methodik
Das Ziel des Savills IM Dynamic Cities Index ist es, jene Faktoren zu erfassen, die eine Stadt oder eine Stadtregion für Talente attraktiv, zukunftssicher angesichts disruptiver Technologien und zu einem Führer in der Wissensökonomie macht.

Der Index wurde unter Verwendung von statistischen Analysen und dem Handbuch der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für die Erstellung kombinierter Indikatoren erarbeitet.

Neben frei verfügbaren Daten flossen sowohl interne Erhebungen als auch Untersuchungsergebnisse Dritter in die Analyse ein. Erfasst wurden über 250 Faktoren für 130 Städte mit mindestens 250.000 Einwohnern (NUTS3-Regionen), darunter sämtliche Hauptstädte. In einigen Fällen wurden auch Städte mit weniger Einwohnern erfasst, wenn diese über positive Wachstumsprognosen verfügen und aufgrund der Einbindung des Umlandes den Charakter einer Stadtregion aufweisen.

Der Gesamtindex berücksichtigt 60 Indikatoren aus sechs Unterkategorien. Die Indikatoren reichen von konventionellen Faktoren für Gewerbeimmobilien bis hin zu Indikatoren der Stadtökonomie im weiteren Sinne. Die zugrundeliegenden Daten für den Savills IM Dynamic Cities Index stammen aus einer Mischung von internen Berechnungen sowie frei verfügbaren und gewerblichen Quellen. Die wesentlichen Datenlieferanten sind 2thinknow : City Benchmarking Data, Timetric und Oxford Economics. Die Daten wurden in Q3 und Q4 2016 erhoben.

Die sechs Unterkategorien des Modells sind Investment, Innovation, Inspiration, Inklusion, Interconnection (Vernetzung) und Infrastruktur. Der Index beruht auf dem Ansatz, dass Top-Städte eine ausgewogene Performance über alle diese Unterkategorien aufweisen.

Investment: Wird definiert durch eine Reihe von Vermögensindikatoren, die Anzahl der aktuellen und künftigen Immobilieninvestments sowie das Vorhandensein von „grün-zertifizierten“ Gebäuden; dies beinhaltet nachhaltige Objekte, die helfen können, steigende Energie- und Wasserpreise sowie Risiken durch Regulierungsvorhaben abzumildern.

Innovation: Wird definiert durch die Erzeugung neuer Ideen, Methoden oder Produkte, inklusive z.B. Patentanmeldungen, Startup-Gründungen, führende Universitäten, Interessensvereinigungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Innovation sowie Indikatoren zur Förderung neuer Ideen. Der Sektor der gewerblichen Immobilienanlage kann von Innovationen profitieren, die beispielsweise helfen, Marktschwankungen sowie die strukturelle Überalterung einer Stadt zu reduzieren.

Inspiration: Wird definiert über den Umfang kultureller Einrichtungen, wie Museen, Theater und das künstlerische Umfeld sowie die Anzahl von Cafés und Grünflächen. Es gibt nachweisbare Verbindungen zwischen diesen Faktoren und Wachstum.

Inklusion: Wird definiert über Kultur, Ethnien, Religion, Alter, Fähigkeiten, Geschlecht, Sexualität und andere demographische Faktoren, die sich positiv auf die Vielfalt erfolgreicher Städte auswirken. Halten sich verschiedene Gruppen in isolierten geographischen Gebieten auf, kann Diversität nicht auf den Faktor Inklusion einzahlen. Dazu gehört auch ein guter öffentlicher Personennahverkehr und verhältnismäßig günstige Lebenshaltungskosten (messbar durch Kaufkraft). Viele empirische Studien haben gezeigt, dass Inklusion einen positiven Kausaleffekt auf das Einkommen und die Immobilienwerte einer Region hat, indem sie räumliche Diskrepanzen reduziert, die Bindungen und Beziehungen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sowie die Wissensweitergabe fördert.

Interconnection (Vernetzung): Wird definiert durch die technologische Vernetzung, wie Breitband- und Mobilfunkabdeckung, die Möglichkeiten, sich innerhalb der Stadt fortzubewegen, die nationale und globale Anbindung der Stadt und das Auftreten von Stau und sonstigen Behinderungen. Erfolgreiche Städte müssen gut organisierte Transportmöglichkeiten haben, auch für Fußgänger und Fahrradfahrer. Diese Unterkategorie berücksichtigt auch die Infrastrukturplanung, um zukünftiges Vernetzungspotential zu erschließen. Mobilfunk- und Breitbandabdeckung wird im Zeitalter von Big Data und künstlicher Intelligenz immer wichtiger, um zum Beispiel dem Einzelhandel die besten Kundengruppen vorauszusagen oder Finanzinstitutionen dabei zu helfen, neue Handelsalgorithmen zu entwickeln.

Infrastruktur: Wird definiert durch Technologie inklusive Breitband und Mobilfunkabdeckung, innovationsförderndes intellektuelles Kapital und Humanressourcen, staatliche Forschungseinrichtungen und Risikomaße für Unternehmer und deren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten. Die Unterkategorie erfasst Infrastrukturentwicklungen in den Bereichen Wohnen, sanitäre Versorgung und Transportwesen. Der Mehrkanalvertrieb im Einzelhandel benötigt eine hochwertige virtuelle Infrastruktur und gut funktionierende Transportwege, speziell für Onlineshopping und die Last-Mile-Logistik.

Report zur Studie als Download

 

Pressekontakt

Dr. Matthias Wühle
NewMark Finanzkommunikation
Tel.: +49 69 94418027
Mail: matthias.wuehle@newmark.de

Über Savills Investment Management

  • Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kopenhagen, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Hongkong, Shanghai, Singapur, Tokio und Sydney.
  • Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von rund EUR 16,2 Mrd. (Stand: 31. Dezember 2016).
  • Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von Core bis Opportunistisch.
  • Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, einem weltweit tätigen Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

More news

2017